Schätze der Antike

Schätze der Alten Welt: Welthandel damals und heute

Früher zogen Karawanen durch Wüsten und über Gebirgspässe. Sie rasteten in Karawansereien, handelten in Souks und Häfen und tauschten Kaffee, Kupfer, Weihrauch, Seide und Salz. Handel war sichtbar, greifbar und persönlich. Man konnte sehen, wer reiste, wer Handel trieb und wer wartete.

Heute sind die Wege weniger sichtbar, sie verlaufen über Containerschiffe, Vertriebs- und Rechenzentren sowie Onlineshops. Die Formen haben sich verändert, aber die Bewegung ist dieselbe geblieben: Menschen, verbunden durch das, was sie herstellen, handeln und begehren.

Diese Ausstellung zeigt, dass es beim Handel nie nur um Waren geht. Mit jedem Produkt reisen Geschichten: Ideen, Glaube, Wissen und manchmal sogar Konflikte und Ungleichheit. Was damals auf Märkten und in Häfen sichtbar war, spielt sich heute oft hinter verschlossenen Türen ab, fernab von unserem Alltag.

Diese Ausstellung verbindet diese Welten. Sie zeigt, dass unsere heutigen Fragen zu fairem Handel, Nachhaltigkeit und der Wegwerfgesellschaft tief in einer langen Geschichte des Austauschs verwurzelt sind. Was bedeutet Wert, wenn scheinbar alles immer verfĂĽgbar ist? Und wen sehen wir am anderen Ende der Handelsroute noch, und wen nicht?

Gerade jetzt, im Museumpark Orientalis, einem Ort, an dem die Begegnung der Kulturen im Mittelpunkt steht, werden diese Verbindungen sichtbar. Hier lädt uns die Ausstellung „Schätze der Alten Welt“ dazu ein, über die Wege der Vergangenheit und die Entscheidungen der Gegenwart nachzudenken. Denn der Handel verbindet uns noch immer. Die einzige Frage ist: Wie bewusst gehen wir damit um?

NĂĽtzliche Informationen

Datum: 1. März – 2. November 2026
Mal: 11:00 – 17:00 Uhr von Dienstag bis Sonntag

Details: Eintritt mit Museumsticket oder freier Eintritt gegen Vorlage einer Museumskarte